Aufwertung der Sozialen Quartiersmitte Heerstraße Nord

 

Zwei zentrale Bereiche des öffentlichen Raums in der Quartiersmitte sollen durch das Projekt aufgewertet werden:  Der Tunnelbereich zwischen Kik-Kinder- und Jugendcafé, Stadtteilbibliothek, Gemeinwesenzentrum und dem Einkaufszentrum New Staaken Center sowie eine unattraktive Freiflächen westlich davon in Richtung des neuen Bürgeramtes gelegen.   

Zum Ende des Projekts sollen zwei Räume geschaffen worden sein, die als wertvoller Gemeinschaftsort und einladender Treffpunkt wahrgenommen werden. Das Ergebnis soll die Ideen der Anwohnerschaft wiederspiegeln. Der Tunnelbereich soll freundlicher, sicherer und gepflegter wirken, die umgestaltete Freifläche zum Verweilen einladen.

Early Bird III – Frühe sozialpädogische Förderung im Kiez

Ausgehend von der Lebenswelt der Familien im Stadtteil (es leben viele Alleinerziehende Elternteile und/oder Familien ohne weitere unterstützende Familien- oder Freundesstrukturen hier) will das Projekt Brücken zu Angeboten der frühen Förderung und Bildung vor Ort bauen bzw. Lücken schließen. Um Kindern von klein auf bessere Chancen zu geben, werden Eltern dort aufgesucht, wo sie sich aufhalten: auf dem Spielplatz, im Einkaufszentrum, bei Ärzten und anderen Orten, um dort direkt Kontakte zu knüpfen. Ein unkonventioneller und vertrauensvoller Kontakt soll Brücken im Sozialraum schlagen zwischen den Einrichtungen und Trägern und der Zielgruppe. Auch die Vernetzung im Stadtteil wird dadurch gefördert und gepflegt. Die Mitarbeiterinnen des Projektträgers bieten den Familien bei der Kontaktaufnahme erste Informationen und Beratungen in Form von Einzelcoachings – direkt an den individuellen Themen der Familien orientiert, an. Hierbei wird in einer geschützten Atmosphäre der Kontakt so weit aufgebaut, dass die Familien über die Angebotsstrukturen informiert und ermutigt sind, auch andere Angebote im Stadtteil wahrzunehmen. Um diesen Schritt zu erleichtern sind auch gemeinsame Kurse und Angebote im Tandem mit den Kooperationspartnern angedacht.

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Stadtteilfest Heerstraße Nord

In der Sozialen Quartiersmitte Heerstraße Nord findet einmal im Jahr das große Stadtteilfest statt, an dem etwa 50 Initiativen und Träger – vor allem aus dem Stadtteil kommend – ihre Arbeit präsentieren und attraktive Angebote für Bewohner:innen aller Altersgruppen bieten.

Talente aus Staaken präsentieren auf einer großen Bühne ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm.

Veranstalter der Feste ist eine Unter-AG der Stadtteilkonferenz Heerstraße/Staaken.

Urban Staaken – Leben und Umwelt gemeinsam gestalten

Ziele des Projektes sind die Schaffung von nachbarschaftlichen Begegnungsorten, z. B. Willkommen- oder Nachbarschaftscafés, die mit ehrenamtlichem Engagement betrieben werden sowie die Vermittlung von gesamtgesellschaftlichen Werten/Notwendigkeiten zu den Themen Klimaschutz, Ressourcenschonung und Umwelt. Erfolgreiche Maßnahmen wie z. B. Sperrmülltage,
Tausch-/Schenkbörsen, Repair-Café oder Putzaktionen sollen fortgeführt und neue Initiativen zusammen mit Bewohner*innen entwickelt werden.

Medienwerkstatt / Stadtteilzeitung “Treffpunkt”

Viele der in der Großsiedlung lebenden Familien nehmen aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse oder aus anderen die Mobilität einschränkenden Gründen nur selten Angebote andernorts wahr. Umso wichtiger ist es, Angebote von Aktiven, Einrichtungen und Vereinen im Stadtteil und im näheren Umfeld bekannt zu machen und nach Möglichkeiten zu suchen, die Menschen besser anzusprechen. Es ist gelungen, ein zuvor nur unregelmäßig vom Gemeinwesenverein herausgegebenes Infoblatt „Treffpunkt“ zu einer lebendigen Stadtteilzeitung, die auch umfangreich über das Quartiersmanagement berichtet, auszubauen (vier Ausgaben im Jahr). Eine ehrenamtliche Redaktionsgruppe von bis zu acht Mitgliedern wird dafür von einem Journalisten angeleitet.

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Aufsuchende Arbeit mit Senior*innen – Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen

Mit dem Projekt reagierten Quartiersrat und QM-Steuerungsrunde auf den wachsenden Bedarf an passenden Angeboten für ältere Menschen im Kiez, auf Altersarmut und Einsamkeit. Die gesellschaftliche Teilhabe von älteren Menschen soll durch aufsuchende Arbeit, aktivierende Befragung, gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung ehren- und hauptamtlicher Akteure gestärkt werden.

Das Redemobil als fester Bestandteil der mobilen aufsuchenden Seniorenarbeit hat sich als zentrale und regelmäßige Anlaufstelle etabliert. Seit den Anfangsjahren haben sich dabei vor  allem drei Standorte bewährt: der Platz vor dem Medizinischen Versorgungszentrum Obstallee, das Einkaufszentrum New Staaken Center sowie ein Hof zwischen Pillnitzer / Loschwitzer Weg im westlichen Teil des QM-Gebietes.

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Geschlechterdifferenzierende Jugendarbeit

Jugendliche und junge Erwachsene bauen im Projekt Strukturen für eigenständige Beratungs- und Unterstützungsangebote auf. Sie erhalten jeweils (temporär) Räume zur Verfügung und bekommen Rückhalt und verbindliche Begleitung durch Sozialpädagogen, die in den vergangenen Jahren durch kontinuierliche Beziehungsarbeit Grundlagen dafür geschaffen haben.

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Stärkung von Beteiligungsstrukturen für Kinder und Jugendliche

Aufbauend auf der kontinuierlichen Arbeit mit jungen Menschen im Kiez wird die Entwicklung in persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung und Beteiligung konsequent fortgeführt und begleitet. Dazu werden weitere umfassende und vertiefende Kenntnisse der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der Großsiedlung Heerstraße Nord benötigt.

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Pilotprojekt Kita-Sozialarbeit

Das Modelprojekt Kita-Sozialarbeit läuft bereits seit 2016 sehr erfolgreich an vier kooperierenden Kitas im Stadtteil – eine zweijährige externe Evaluation hat diesen Erfolg bestätigt und unterstützt mit den Ergebnissen den Ruf nach einer Ausweitung und Verstetigung des Projektes über den Stadtteil hinaus.

Hierzu fand auch bereits ein berlinweiter Fachtag statt, bei dem der hohe Bedarf an Kita-Sozialarbeit und die Chancen und Erfolge des Projektes in der Praxis einem breiten Fachpublikum dargestellt werden konnten.

Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Familien und Kita-Erzieherinnen. Die Kitas sollen bei der Elternarbeit entlastet, aber auch geschult werden und Eltern werden niedrigschwellig auf einem Weg, den sie sowieso täglich gehen, erreicht und beraten, begleitet oder unterstützt. Denn trotz vieler vorhandener Ressourcen im Kiez kommen nicht alle Familien in bestehenden Einrichtungen und bei deren Angeboten für sie an. Manchen Eltern fällt es leichter, sich bei Schwierigkeiten direkt an die Erzieherinnen in den Kitas zu wenden, wenn hier ein Vertrauensverhältnis besteht. Häufig sind diese jedoch zeitlich und fachlich überfordert, da ihr Schwerpunkt die Arbeit mit den Kindern ist und ihnen kaum weitere zeitliche Ressourcen bleiben. Hier greift die Kita-Sozialarbeit – beide Sozialpädagoginnen von der Kita-Sozialarbeit sind in der Kita vor Ort, direkt ansprechbar, beraten und helfen gerne individuell passende Angebote zu finden. Dazu gehört auch die Vermittlung in Konflikten zwischen Eltern und Kita, die Unterstützung von Entwicklungsgesprächen in schwierigen Fällen und die Aktivierung und Beteiligung der Eltern sich in das Kitaleben einzubringen.

Das Kita-Team profitiert zusätzlich durch Weiterbildungen wie Kita-Move, Beratungs- und Reflexionsgespräche mit den Sozialarbeiterinnen. Weiterhin bietet die Kita-Sozialarbeit auch Kurse für Eltern an, wie z.B. die Schatzsuche, initiiert Ferienprogramme, Familienkochen, lädt zum gemeinsamen frühstücken oder Café ein und fördert damit auch den Austausch und die Vernetzung der Eltern untereinander.

Seit 2023 erfolgt die Finanzierung des Projektes über Mittel aus dem Landeshaushalt Bildung, Familie und Jugend.

Zum Weiterlesen: Hier finden Sie weitere interessante Informationen rund um die Kita-Sozialarbeit.