Blasewitzer Ring: Ein Hof blüht auf

Ein sonniger Frühlingsvormittag im Innenhof am Blasewitzer Ring 8–18: Zwischen frisch gelockerter Erde und jungen Setzlingen, die das entstehende Grün bereits erahnen ließen, traf sich die Nachbarschaft am Mittwoch, dem 8. April, um gemeinsam anzupacken.

Auf eigenem Wunsch hin, den Innenhof zu verschönern, griffen die Anwohner:innen nun selbst zur Schaufel. Wo zuvor eine Rattenplage das Bild bestimmte, entstanden nun zwei neue Beete mit Feuerdorn, Stauden und Kräutern. Ein mobiler Kaffeewagen als kleine Verstärkungsstation lud zum Verweilen ein. Im unmittelbaren Hintergrund kündigte der bereits restaurierte, aber noch abgesperrte Spielplatz weitergehenden Wandel an: Möglichst bald soll dieser eröffnet werden.

Ziel ist es, den Hof zwischen Blasewitzer Ring, Sand- und Heerstraße Schritt für Schritt grüner, lebendiger und gemeinschaftlicher zu gestalten.

Die Gewobag versteht die Pflanzaktion dabei auch als Startpunkt für eine mögliche längerfristige Entwicklung: Im besten Fall bildet sich aus der Nachbarschaft – ähnlich wie auch beim Gemeinschaftsgarten „Grüne Blase“ – eine engagierte Anwohner:innengruppe, die die Pflege und Weiterentwicklung der „Oasen“ künftig selbst mitträgt.

„Somit ist das Beet an die Nachbarschaft übergeben“, so Linda Enghusen, Quartierskoordinatorin der Gewobag. Diese Idee wird hier bereits praktisch erprobt. Und vielleicht wohnt dem Ganzen auch eine schmunzelnde Hoffnung inne, dass das frisch gesetzte Grün im Hof erfolgreich Wurzeln schlägt und gedeiht und nicht doch noch in das eine oder andere „Balkonien“ abwandert.

Bunter Bordstein gegen Rassismus: Heerstraße Nord setzt ein Zeichen!

Im Rahmen des Spandauer Aktionsmärzes und der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat die Staakener Nachbarschaft am 30. März ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander gesetzt.
Trotz grauem Himmel und sporadischer Regenschauer versammelten sich vor allem Kinder und Jugendliche rund um den Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V., um ihre Osterferien kreativ zu nutzen. Mit Kreidezeichnungen, expressiven Schriftzügen und pointierten Statements verwandelten sie Böden und Wände in lebendige Ausdrucksflächen. Auch wenn die Protestbotschaften vergänglich sind, bleibt der Appell bestehen.

An der Aktion beteiligten sich unter anderem Kinder der Stadtteilbibliothek Staaken sowie der Kinder- und Jugendeinrichtung KiK – Kinder im Kiez. Da die Freizeitstätte ferienbedingt geschlossen ist, verlagerte sich ein Großteil der Aktivitäten in die unmittelbare KiK-Tunnel.

Initiiert wurde die Solidaritätsaktion von Staakkato Kinder und Jugend e.V., dem wichtigen Träger der lokalen Jugendarbeit, in Kooperation mit der Jugendinitiative Haki Sasa – Gerechtigkeit Jetzt!. Gemeinsam schufen sie eine offene Plattform für kreativen Ausdruck und Austausch. Das deutsch-tansanische Partnerschaftsprojekt, das 2024 ins Leben gerufen wurde, setzt sich mit den Nachwirkungen kolonialer Geschichte und deren gesellschaftlichen Strukturen auseinander. Rassismus wird dabei als historisch gewachsener und fortbestehender Missstand verstanden, dem aktiv begegnet werden soll.

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Neues von den Sportkindern: Angebote im Rahmen der Spandauer Ferienwochen

Ab sofort mit neuer Webseite der Sportkinder Berlin e.V. sind die Angebote für die Osterferien online verfügbar:
https://sportkinder-berlin.de/spandauer-ferienangebote/  (Bildquelle: Sportkinder Berlin e.V.)

Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich – von Klettern und Zirkus, über Ballspiele und Song-Making bis hin zu Selbstverteidigung ist alles dabei. Weitere Infos gibt es unter oben angegebenem Link!
 
Flyer: Angebote der Spandauer Ferienangebote

Quartiersrat startet ins neue Jahr

Die aktuellen Entwicklungen bei den 2025 gestarteten Projekten standen im Vordergrund der ersten beiden Sitzungen des Quartiersrates Heerstraße Nord.

Der Umbau des Souterrains im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Staaken im Pillnitzer Weg 8 schreitet voran, so dass wohl ab Frühling die dort geplante Mehrfachnutzung von Familienzentrum und Räumen für eine selbstorganisierte Jugendarbeit umgesetzt bzw. fortgeführt werden kann. Um den Energieverbrauch bei Nutzung der Räume zu senken, wurden im Herbst die Fenster und Elektroheizkörper ausgetauscht, mit der Erneuerung der elektrischen Anlagen wurde begonnen und neue Zugangstüren eingebaut.

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