Mit Polizei und Gewobag unterwegs

Hochrangig besetzt mit Vertreter:innen von Sozialer Quartiersentwicklung, Bestandsmanagement und Hausmeisterservice der Gewobag sowie leitenden Mitarbeitern der Direktion 2 bzw. von Abschnitt 23 der Berliner Polizei war der Rundgang durch die Obstalleesiedlung, zu dem das QM-Team in der vergangenen Woche eingeladen hatte.

Aufgrund der Themen- und Problemvielfalt**, der Größe der Gruppe, der anregenden Diskussionen sowie einiger Anekdoten konnte die ursprünglich geplante Route – von QM-Büro im Blasewitzer Ring zur Sozialen Quartiersmitte und zurück – in den angesetzten zwei Stunden allerdings bei Weitem nicht vollständig absolviert werden.

Daher wurden bereits erste Verabredungen getroffen, um bald auch weitere Orte und Teilgebiete der Großsiedlung unter die Lupe zu nehmen – dann vielleicht auch unter Berücksichtigung der „dunklen Jahreszeit“.   

 

** während des Rundgangs angesprochene Themen, Missstände sowie Erfolge und Positives der Stadtteilarbeit:

Gemeinschaftsgarten als Ort der Nachbarschaft und des Zusammenseins; Wasserschäden in den Wohngebäuden und Gewerberäumen; engagierte Streetworker:innen und Mädchenarbeit in geschütztem Umfeld; Vandalismus an Hauseingangstüren; Tempo-30-Notwendigkeit am Blasewitzer Ring; Sperrmüllproblematik; als Autowerkstatt genutzte Parkbox; Notwendigkeit von Kameraüberwachung; neu gestaltete und aufgewertete Flächen im Park der Kulturen und Generationengarten; Beleuchtung der Wirtschaftswege; unzureichende Nutzung der Müllkäfige; Fußwege als Fahrbahnen für Privatautos und E-Roller; Elterntaxis an der Christian-Morgenstern-Grundschule; besser und schlechter geeignete Varianten von Zufahrtsschranken; Parkraumbewirtschaftung und Schrottautos; neu aufgestellte,  seniorengerechte Sitzbänke; Nutzungskonflikte aufgrund der hohen Attraktivität neuer Spielplatzanlagen; Leerungsintervalle bei sowie Größe und Art von Müllbehältern; Einflüsse von Krähen, Füchsen und Wildschweinen; Kommunikationsprojekt Müll der mobilen Stadtteilarbeit; Fassadensanierung nach Wohnungsbrand; Neubau des Jugendzentrums Steig; Trinkbrunnen; zurückgeschnittene Vegetationsflächen; Drogenhandel und Werbung für Kokstaxis; Aspekte der Städtebaulichen Kriminalprävention; Aufwertung der Sozialen Quartiersmitte mit vorgeschalteten Beteiligungsverfahren; Jugendliche und Wohnungslose in Nottreppenhäusern; Sozialarbeit in Kitas und bei (Kinder-)Ärzten; große Akteursvielfalt und starke Akteursnetzwerke